Das könnte funktionieren, jedoch war hier eher die rede von Puppen.
Beiträge von Moglie
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Es ist durchaus möglich Puppen von Ameisen zu tauschen, dies sit bei der gleichen Art oft ohne Probleme möglich, auch der tausch von Puppen innerhalb einer Gattung ist des öffteren ohne Probleme möglich (vor allem bei Königinen oder sehr jungen Kolonien), jedoch kommt es hier immer auf einen Versuch an. Wenn man Puppen innerhalb einer Gattung anbietet sollte man darauf achten, dass die Arten sich ziemlich ähnlich sind. Wie es mit dem tausch von Puppen unterschiedlicher Gattungen aussieht kann ich leider nichts sagen, da ich darin keine Erfahrung habe.
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Hi,
ich würde dir raten falls vorhanden nur Puppen und sehr junge Arbeiter (2-3) zu der Queen zu tun, vielleicht hast due dann eine Chance, dass sie sei annimmt und es auch später zu keinen Auseinandersetzungen kommt.
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@ Malodek + Ratinger, habe Messor capitatus kurz nach dem Hochzeitsflug (Aushub war noch zu erkennen) in bis zu 30 cm tiefe gefunden, der Boden war dort steinig und lehmig.
Habe es hier im Forum glaube ich schon mal geschriebe, aber das beste was man mit einer Messor Gründerquen machen kann ist sie im RG zu lassen und sie dann in eine dunkle warme (25°C) Ecke zu legen bis die ersten Arbeiter vorhanden sind. Ausserdem sollte man jede Art von Störung vermeiden, also höchstens 2-3 mal die Woche nach dem Rechten sehen und sie sonst vollkommen in Ruhe zu lassen.
Sie von Anfang an in ein großes und beleuchtetes Becken zu legen halte ich hingegen nicht grade für eine glorreich Idee. -
@ Malodek das ist nicht zu bestreiten, und das will ich auch garnicht.
@ Joey Erst mal entschuldige ich mich wenn ich mich im Ton vergriffen habe.
Verfolge diese Diskusionen meist eigentlich nur und nehme nicht daran teil, da ich finde das man schriftlich wohl nie auf einen "grünen Zweig" kommt (jedenfalls nicht in absehbarer Zeit). Bin halt der Mensch der lieber redet als zu schreiben (merkt man vielleicht auch an meinem Schrreib- bzw. Rechtschreibstil), habe mich nur hinreißen lassen weil ich die Reaktion auf die haltung von Solenopsis etwas übertrieben fand.
Es gibt hier aber genügend Pest Ants Halter und da sagt auch niemand was, da sie hier heimisch sind, nämlich Myrmica "rubra", und dies Art wurde auch per Güterferkehr in die USA gebracht (nur mal so am Rande).
Werde nun auch nichts mehr dazu schreiben, wenn du die Diskusion denoch wieter führen willst kannst du mir gerne eine PN schreiben, vielleicht kommen wir ja noch auf einen "grünen Zweig"MfG
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Zitat
Erstens geht es nicht darum, ob die Tiere überlebensfähig sind oder nicht, von ihnen geht (wie du schon richtig gesagt hast trifft das auf alle "Aliens" zu) eine potenzielle Infektionsgefahr aus, zumindest müssen wir davon ausgehen, bis das Gegenteil bewiesen ist (zumindest gebietet das die Vernunft). Und genau das ist das (wie du ja forderst) sachliche Argument des Infektionsthreads, auch wenn du den, aus welchem Grund auch immer, nicht so richtig hören möchtest.
@ Joey, wie ich schon geschrieben habe geht es mir hier nicht um die Infektionsgefahr, das ist mir durchaus bewußt und daher auch nicht als Argument aufzuführen. Mein Problem ist das die Leute hier die Feuerameise (bzw. die Halter) verteufeln obwohl von ihr keine größere Gefahr ausgeht als von anderen tropischen Arten. Darin stimmen wir uns doch überein, oder nicht?
Was hier eher ein größeres Problem zu sein scheint ist das die "anderen" den Infektionthread nicht verstehen. z.B. das von einer Lasius "niger" die von Bayern nach Norddeutschland verschleppt wird eine genauso große Gefahr für die dortige Poulation von Lasius "niger" darstellen kann wie irgend eine ander tropische Art (wenn nicht sogar noch größer)
ES ist hier einfach nur eine Hetze gegen ein Klische das von der Feuerameise ausgeht, aber auf keiner vernünftigen Grundlage beruht.ZitatDas sehe ich etwas anders, es kommen sehr häufig nicht nur einige Ameisen sondern ganze Kolonien mit dem Güterverkehr nach Deutschland, sei es nun eine Pheidole im Bonsai, oder irgend eine andere Art in er Verkleidung eines Kartons. Und grade dies spricht mal wieder dafür das von diesen Arten eine wesentlich höhere Bedrohung ausgeht als von absichtlich eingeführten, da sie schon eine "Auslese" durch gemacht haben und unter den wiedrigsten Bedingungen überlebt haben (z.B. monatelange Schiffstour).
Du hast zwar damit recht das es ein großer Unterschied ist, aber viel mehr darin, dass die absichtlich eingeführten Arten eine viel angenehmere Reise hatten und somit das Übeleben überhaupt garantiert wurde. Ansonsten muß ich dir aber Zustimmen, dass die absichtlich eingeführten Arten unter den Bedingungen eÃnes Bananenfrachters nach wenigen Stunden tot sind.
Vieleicht habe ich dich aber auch falsch verstanden und du meintest mit dem Unterschied das gleiche wie ich.ZitatZweitens ist es ein großer Unterschied, ob einige Ameisen mit einem Bananenfrachter hier her kommen und nach einigen Stunden tot sind, oder ob eine befruchtete Königin oder sogar eine lebende und lebensfähige Kolonie absichtlich eingeführt wird. Das ist ziemlich am Thema vorbei, deshalb empfehle ich dir, dir die folgenden Threads mal durchzulesen, denn wie ich finde steht dort alles, was du brauchst, um dir deine Fragen selbst zu beantworten:
Vielleicht solltest du diese Threads erst mal selber lesen, dann würde dir bewußt, das auch von diesen "einigen" Ameisen Gefahr aus geht. siehe Monomorium pharaonis die rein theoretisch schon mit einem arbeiter und einem befruchteten Ei eine neue Kolonie gründen kann.
@ Malodek, ich hoffe du suchst mal ein paar Tatsachenbeschreibungen raus, vielleicht ändere ich ja dann meine Ansicht dieser Dinge.
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@ Ant's Home ja, mir ist leider nur ein Fall von Hausameisen (tropische) bekannt, und das ist Monomorium pharaonis. Aber vielleicht kennst du ja einen FAll in dem Solenopsis invicta sich in einem deutschen HAushalt angesiedelt hat.
@ Malodek mit sehr hoher wahrscheinlichkeit können sie hier nicht überleben (abgesehen von Gewächshäusern usw.), aber man kann es natürlich nicht ausschließen. Würde mich freuen wenn du mir mal ein paar Tatsachenbeschreibungen aus Deutschland raus suchst. Aber natürlich nicht sowelche über Monomorium pharaonis (ist ja bekannt) oder Ants die in Gewächshäusern oder Zoo´s überlebt haben, da die klimatischen Bedingungen nichts mit unseren zutun haben und eher den tropischen Gegebenheiten entsprechen.
ZitatEDIT: Nicht nur Hausameisen, wie Ant's Home es schreibt. Gerade eingeschleppte Tiere die vom amerikanischen Kontinent stammen, sind in Europa erstaunlich anpassungsfähig. Auch in der freien Natur. Auch Arten, die aus den Tropen kommen passen sich bei uns an den Winter an.
Wäre auch hier über Beispiele (tropische) dankbar. Arten die gemäßigten Klimazonen der USA Stammen sind hier überlebensfähig, da beteht garkeine Frag.Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber sprich nicht gerade bei Solenopsis invicta alles dafür das sie in Deutschland nicht lebesfähig ist? Da es sich ja um eine sehr "invasive " Art handelt kann man ja davon ausgehen, das alleine in Deutschand, täglich durch Güterverkehr einige Kolonien bzw. Königinen eigeführt werden. Von diesen müste ja dann rein theoretisch einige sich etabliert haben (wenn sie in Deutschlan überlebensfähig wären) und nachgewiesen worden sein, oder liege ich da falsch?
Damit ich hier nicht falsch verstanden werde, ich will die Infektionsgefahr die von eingeführten Arten ausgeht hier nicht herunterspielen. -
Kann mir mal bitte einer sachlich aufführen was an der Solenopsis invicta in unseren Breiten gefährlicher sein soll als an einer anderen stechenden tropischen Art? Ich denke es kommt immer ein bisschen darauf an in welchen Ländern sie gehalten wird, wären wir hier in einem tropisch warmen Gebiet könnte ich euer Jammern ja noch verstehen, aber so beruht es wohl eher auf den Namen der Feuerameisen und nicht auf eine Gefahr die tatsächlich von ihr aus geht. Da wäre es bestimmt um einiges schlimmer wenn jemand eine Lasius niger Kolonie nach z.B. Nordamerika einführt, da da wenigstens die richtigen klimatischen Bedingungen herschen, dass sie sich auch Ausbreitung können. Vielleicht solltet ihr erstmal darüber nachdenken bevor ihr soetwas schreibt. Aber vielleicht hat hier ja jemand vernünftige Argumente die mir erklären warum Solenopsis invicta (in Deutschland) gefährlicher sein soll als andere stechende tropische Arten.
Ihr haltet ja schließlich auch Myrmica spec. (rubra) die in den USA ja sehr wahrscheinlich auch eine Pest Ant ist.
Ich hoffe ihr Antwortet mir mit vernünftigen Argumenten und nicht mit guck mal in den Infektionsthreads oder das ist eine invasive Art, denn soweit ich weiß handelt der Infektionsthread nicht nur über Solenopsis sondern über tropische Arten im allgemeinen.MfG
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@ sonne3001 die meisten im Moment angebotenen Messor capitatus kommen aus Süd Spanien, aus einer Höhe von 500-1000 Metern.
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Als Schutz vor parasitären Fliegen (Phoriden) werden von den Blattschneiderameisen oft kleinere Arbeiter auf dem Blatt oder der Ameise selbst mitgeführt.
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Messor barabarus und capitatus kann man unter den gleichen Bedingungen halten, sie überschneiden sich ja auch im verbreitungs Gebiet. Messor capitatus kommt allerdings eher in hören Gebieten vor als capitatus, dass hat in der Haltung aber eigentlich nur als Folge, das sie es etwas kälter abkönnen als Messor barbarus.
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@ Bernerber ich würde mal sagen das beide deine Aussagen nicht umbedigt auf eigener erfahrung basieren, oder? Allerdings würde das erklären warum Messor in der freien Natur vom "aussterben" :huepf: bedroht ist, nämlich weil sie da soviele Körne finden und sie sich alle tot beißen.
Jetzt aber mal Scherz beiseite anfangs sollte man einer kleinen Kolonie lieber nur kleine Körner anbieten (z.B. Nachtkerze und Lavendel) oder die Körner vorher aufbrechen.
Ich finde Messor ist in der Gründung eine der einfachsten Arten die es gibt. Man nehme die Queen, stecke sie in ein RG, legt sie für ein paar wochen in eine dunkle warme Ecke (20-25 °C), beachtet sie während der Zeit nicht mehr und fertig ist die kleine Kolonie -
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Ich weiß es nicht, aber ich ging immer davon aus das Acromyrmex monogyn ist. Es kann sein, dass der Eindruck entstanden ist, dass Acromyrmex polygyn ist, da in Gefangenschaft oft nicht begattete Königinnen im Nest sind, die Ihre Flügel abgeworfen haben, da sie keinen Hochzeitsflug machen konnten.
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ich würde keine Heizmatte nehmen, hätte zu viel Angst das der Boden zu heis oder zu trocken wird. Ich lege bei mir immer eine Leuchtstoffröhre aufs Becken, die Wärme die sie abgibt reicht bei mir aus und das Becken ist direkt beleuchtet. Wenn das bei dir nicht ausreichen sollte kannst du die Matte ja auch auf einer der Seiten befestigen, das müste auch gehen. Aber du kannst es ja mal ausprobieren, vielleicht funktioniert es ja auch ganz gut wenn du sie drunter legst.
Ansonsten würde ich es so wie Antsoldier machen, die Idee hatte ich auch schon mal. Da hast du dann auch gleichzeitig noch einen guten Wasserspeicher, was manchmal garnicht schlecht ist, so kann der Pilz nicht so schnell absaufen. -
Ich denke es kann nicht schlech seien es ihr anzubiete, jedoch Gründet sie meines Wissen nach claustral, und wird unter normalen Bedingungen ihre Gründerkammer nicht verlassen. Wodrauf du nur achten must die Futtereste jeden Tag zu entfernen, da es sonst sehr schnell zu schimmel kommen kann.
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Antsoldier dann hat die Kolo bestimmt schon eine gewisse größe und es ist nicht nur eine einzelne Queen, oder? Meine Erfahrungen sind da nämlich anders (zwar nicht bei Ameisen), aber bei mir haben die Kokosnussschalen immer angefangen zu schimmeln.
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Das ist halt nicht ganz so einfach, würde ihr aber auf garkeinen Fall eine Kokusnusschale anbieten, ist erstens viel zu groß für sie und zweitens schimmeln die auch schnell. Kenne jemanden der mir vor einigen Jahren auch atta und Acromyrmex mitgebracht hat, der hat die könnigen einfach in eine Dose mit Erd - Sand Mischung getan (ca. 8cm hoch) und sie dann in Ruhe gelassen. Sie haben dann nach einiger Zeit von alleine Gegründet, allerdings hatte er dabei auch den ein oder anderen Ausfall.
Weiß das Fremdpilz meist sehr gern angenommen wird (sie stürzen sich regelrech drauf), weiß allerdings nicht ob es ihnen wirklich beim gründen hilft.