Beiträge von C. Ant

    Ja, also ich habe die Hauptroute, die ich mir gedacht habe mal aufgezeichnet und wie oben zu sehen hineingeschickt. Jetzt habe ich mehrere Ideen und hoffe, dass ich die Fragen gut gliedern kann (Sie basieren auf eine Busfahrt dorthin, die allgemeinen Fragen und so kommen dann noch):


    1. Frage: Welche Route ist am besten, um die Natur zu durchwandern, vlt auch Ameisen zu finden und die, bei der man am besten wandern kann?


    Wie auf der Karte,von Zengg (Senj) ----> Kutina
    Oder ----->Karlovac


    Von Rijeka ----> Rovinj


    Von Crikvenica -----> Gostic (danach mit dem Flieger zurück)



    2. Frage: Welche kosten habt ihr selbst gehabt bzw. denkt ihr hat man bei einer solchen Wanderreise, welche etwa 6 Tage dauert, bei der einen Strecke etwa 9 Tage (Hin- und Rückreise augeschlossen)?


    3. Frage: Wisst ihr wie viel ein Zugticket kostet, so im Durchschnitt? (Habe im Internet nichts gefunden)


    4. Frage: Falls ihr schon einmal mit dem Fernbus dorthin gefahren seid, wie waren eure Erfahrungen?


    5. Frage: Sollte ich bei den Gewählten Routen auf etwas achten?


    Nun die Allgemeinen Fragen:


    1. Frage: Wie sieht die Sammelbestimmung in Kroatien aus? Darf man Ameisen mitnehmen und unter welchen Bedingungen?


    2. Frage: Ist ein Flug am Ende teurer oder billiger als die Busfahrt (80Euro)?


    3. Frage: Sollte ich auf Preise von bestimmten Sachen achten und auch auf den meiner Hotelsuche?


    4. Frage: Kann ich in Kroatien Campen, wenn es nicht grade ausgeschildert wird?


    5. Frage: Habt ihr eigene Vorschläge eine Route,....?


    6. Frage: DENKT IHR DAS ES MACHBAR IST???


    Und eine letzte Aufforderung: Berichtet doch mal über eure Reise in einem warmen Land in der EU :winking_face: (am Besten Kroatien :D)


    Danke im Voraus!

    Sieht aus wie Formica spec. könnte eine Raptiformica sein, also das sie Brut anderer Arten rauben, wenn sie können und diese hier könnte vlt. auf der Suche nach einer neuen Kolonie sein (Sie tötet glaube ich die Königin einer kleinen Kolonie und übernimmt deren Platz, die Arbeiterinnen ziehen dann ihre Brut auf, also artfremde Brut usw.). Es könnte sanguinea sein, aber ich bräuchte bessere Bilder. Waldameisen würde ich ausschließen.

    Jetzt verstreiten sich hier alle :D. Ich bin aber eher auf Rbns Seite, ich werde, wenn ich in Spanien bin Ameisenkolonien, welche nicht geschützt sind sammeln. Zwar nicht mir ner riesen Schaufel oder so, aber Jungkolonien und Königinnen. 100%tig ist der Ausfuhr usw. vollkommen legal und erlaubt. Das Sammeln wird wahrscheinlich sogar unter Strafe stehen können, doch sollte das EU regeln, die Tiere werden ja auch nicht getötet, dann ist das auch ok. Diejenigen, die nach Spanien fliegen sammeln lieber abseits ^^. Aber ist man in Besitz der Tiere und fliegt mit ihnen nach DE, dann können die dortigen Behörden nichts machen, man kann sie ja auch im Shop gekauft haben. Zu den Behörden dort: Diese strengen sich meistens viel zu sehr bei solchen sachen an, als bei dem Aspekt mal den Müll in der Natur zu entfernen, oder die Wälder zu schützen, dann gibt es ja noch viel Stress um die Vernichtung des Wasserhaushaltes usw. SO....MEHR SAG ICH NICHT MEHR DAZU:]

    Ich finde, dass das Ameisencafe deutlich besser aufgebaut ist, als das Ameisenforum. Man könnte ja auch dort nachfragen, wann eine modernere Version in Planung steht. Sollte zur Cafe-Version Fehler auftreten gebe ich auch bescheid :winking_face:

    Also das mit der Säure hatte ich bisher nur bei Formica, deshalb rate ich bei ihnen lieber zur Pinzette oder Hand. Außerdem können sich Formica spec. selber töten, wenn man sie in einen Behälter lässt und sie ihre Säure verspritzen. Da sollte man lieber einen Taschentuch mit hinein tun. Bei dem Gefäß würde ich davon ausgehen, dass man das Wasser am Ende selber einatmet. Und das mit der Watte war so gemeint, dass du sie nur außen drann machst, wie ein Filter. Naja Kalk und Säure reagieren miteinander, es wird Calciumformiat daraus und Wasser sowie Kohlenstoffdioxid. Vlt ist es nicht so gut CO² einzuatmen und man müsste das Wasser auch mal auswechseln nach gegebener Zeit.

    Ein Insektensauger ist eigentlich die beste Idee, die es gibt beim Umsiedeln einer Kolonie. Du kannst punktuell die Arbeiterinnen und die Königin einsaugen und sogar die Brut. Nur kann es auch zu Verletzungen kommen, habe ich gehört, aber das ist mir noch nicht passiert. Ich habe einen kleinen und einen großen Sauger, den du am besten mit Heißkleber oder Silikon (austrocknen lassen) dicht machst. Als Behälter eignen sich Fischfutterdosen, Urinbecher, diverse andere Plastikbehälter von 50ml - 1000ml. Die Schläuche gibt es im Zoohandel in der Aquaristik oder auch im Baumarkt, da kannst du irgendwelche Gartenschläuche nehmen, der Trick wäre hierbei den Schlauch, an dem du saugst im Durchmesser größer zu haben, als den Schlauch mit dem die Ameisen angesaugt werden. Als Filter, damit du nicht die Ameisen in den Mund bekommst, kannst du einen Billiglappen nehmen oder aber auch einfach Wattebenutzen, aber mach den Filter erst drann und dann klebe den Schlauch fest (mit Heißkleber,...).

    Also du kannst ja auch Paraffinöl oder so nehmen. Wenn nicht schau mal im Baumarkt nach, mit Garten oder auch Tierabteilung oder im Fach-Bastelgeschäft, die haben auch manchmal solchen Draht und sind meistens günstiger als die Ameisenshops. Weiterhin ist die frage: Weshalb brauchst du diese Schimmelfresser? Es kann doch auch manuell behoben werden, indem du besser lüftest und nicht zu viel Wasser in die Arena gibst, außerdem könnte das regelmäßige entfernen von Futter helfen oder falls der Schimmel im Nest ist, dann kann es schwer werden, dass die Asseln oder Springschwänze ohne Probleme den Schimmel fressen, denn Ameisen fressen auch diese zwei Tiere, wenn sie richtig Hunger haben.

    Hallo, am besten ist, du beschreibst uns die Situation einmal besser oder machst ein Foto davon, in erster Linie kann es da mehrere Gründe geben:


    1. Wärme
    Vlt ist es oben wärmer als unten, kann sein, dass du eine starke Lampe verwendest oder diese zu mindestens die Oberfläche erwärmt. Es kann aber auch sein, dass die Sonne daran schuld ist und deine Arena erhitzt.


    2. ungünstiger Boden
    So wie ich das verstanden habe, hast du wohl ein Erdnest gleich in der Arena. Befeuchtest du das Nest auch ausreichend? Es kann auch das genaue Gegenteil sein, dass du das Nest überwässert hast. Oder es ist Dünger enthalten, welcher die Ameisen stört und sie deshalb herausgegangen sind.


    3. Lichtverhältnisse
    Kann es sein, dass du ein dunklen Raum hast? Da könnten die Ameisen denken, dass es noch zum Nest gehört.


    Also die Ameisen versuchen für die Brut das beste Plätzchen zu finden, dass heißt: Warm und ausreichend feucht, bei Lasius niger wäre es etwa 40-60% Luftfeuchtigkeit. Das es dunkel ist spielt auch noch eine Rolle.

    Wieder ein neuer Versuch und ein gutes Gefühl
    Ich hab mich dazu entschieden Manica rubida erneut zu halten. Ich bekommen sie einfach nicht aus dem Kopf ^^. Da meine alte Kolonie leider an Milben eingegangen ist, habe ich jetzt den Plan, nie wieder Insekten/Spinnentiere aus dem Wald zu nehmen und nicht abzukochen. Ich denke mal, dass auch meine Mehlkäfer und Heimchen abgekocht werden.
    Arena und Nest
    Die Arena ist nicht besonderes, einfach eine Plastikbox mit ein paar Steinen und guter Walderde, welche die Feuchtigkeit sehr gut hält und Milbenfrei ist. Das Nest ist einfach ein RG, ich werde aber bald ein kleines Y-Tong-Nest zur Verfügung stellen.
    Kolonie
    Die Kolonie habe ich schon seit ein paar Monaten und sie haben sehr viel Brut gehabt, welche vor kurzem geschlüpft ist. Nun sind es ca. 15 Arbeiterinnen und es gibt wieder neue Larven. Die Nahrung wird nach Bedarf angenommen. So fressen sie mal einen halben Mehlwurm und ne Mehlkäferpuppe in der Woche. Der Honig wird selten angenommen.


    Ein paar Bilder:
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    Als Tipp: Nimm am besten Heißkleber oder so ;). Kann wirklich ne Vergiftung sein, Wassermangel oder so schließe ich aus, aber kann es auch sein, dass du ihnen möglicherweise etwas vergiftetes gegeben hast?

    Neues Update:
    Die Kolonie wächst prächtig, es wird immer mehr Brut und bald sie die 20 Arbeiterinnen geknackt. Sie fressen zwar nicht mehr ganz so viel, da sie ja alles haben, also die Kohlenhydratvorräte voll sind und auch die Larven relativ satt sind. Ich konnte erst kürzlich bemerken, dass die Königin neue Eier gelegt hat. Ich werde nun bald schauen müssen, dass ich eine Heizmatte auftreibe, denn ihr Nest wird dann bestimmt größer und die brauchen mehr beheizbare Fläche.


    Auch wieder ein paar Bilder:
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    Ich melde mich mal wieder zu meine Camponotus ligniperdus Kolonie. Nachdem die Winterruhe zu Ende ist und sie nur 3 Arbeiterinnen verloren haben.
    Nestbau/Neues Nest:
    Sie haben sich gut entwickelt und sogar ein neues Nest. Nachdem sie in den Schlauch gezogen sind, war ich nicht so sehr begeistert, denn das Nest haben sie links liegen lassen. So habe ich in schwerster Arbeit ein neues Y-tong Nest gemacht. Es ist sehr aufwendig und hat etwa 15 Stunden gedauert, bis es fertig war. Es hat 3 große Wassertanks und ich habe es mit Gips legiert, damit keine Brut in die Lücken fallen kann und es auch nochmal gut aussieht. Als Kleber habe ich Heißkleber verwendet und musste nicht mal so viel benutzen. Der Kleber kommt auch mit der Feuchtigkeit und so zurecht (ist ja auch Plastik, welches erhitzt wird und beim trocknen zu einem neuen Teil des Bauwerkes wird ^^). Das Nest habe ich dann senkrecht aufgestellt/baut und es passt perfekt in die Arena. Ich gehe davon aus, dass die Kolonie bis etwa 1000 Tiere im Nest leben kann.


    Nest: ---> Klick


    Umzug:
    Der Umzug ging nicht ganz einfach von statten. Es benötigte 2 Versuche, doch am Ende wurde doch das schöne, neue Nest angenommen. Anfangs ging ab und zu eine Arbeiterin in das Nest und schaute sich um, die Wassertanks waren sehr beliebt und machten das Nest noch interessanter. Doch leider passierte nicht viel mehr, etwa eine Woche lang musste ich warten und dann ging es auf einmal los. 10-15 Arbeiterinnen waren im neuen Nest, doch das war der Höhepunkt, es wollten einfach nicht mehr dazukommen. Doch ich hatte noch einen Trick im Ärmel :grinning_squinting_face: . Ich nahm einfach meine große Heizmatte und beheizte das Nest, es dauerte etwa einen Tag und dann war der Großteil im Nest. Ich konnte leider nicht den Umzug der Queen beobachten, aber sie war dann auch mit drinn. Am Ende war es die komplette Kolonie und ich konnte das alte Nest abtrennen. Seitdem leben sie mit Freude in dem neuen Nest und haben eine Kammer besetzt und den Eingang bewacht etwa ein Kolonne aus 5 Arbeiterinnen.


    Bilder des Umzuges:
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    Der Alttag:
    Nach dem Umzug kehrte Ruhe in die Kolonie ein. Sie nehmen aber noch jede Art von Futter an, also den guten Honig :grinning_squinting_face: und auch Mehrkäfer (u. Stadien) oder halt mal Heimchen zur Abwechslung. Ich habe das Terrarium auch gleich mal umgebaut und den Kaktus entfernt, dagegen habe ich einen Pinienzapfen und Moos aus dem Wald mitgebracht, leider vermute ich, wird das Moos nicht sonderlich lange halten. Doch um die Luftfeuchte ein wenig zu halten habe ich 70% der Oberseite des Terrariums mit Frischhaltefolie überzogen, so wird es nicht so schnell trocken in der Arena. Auch die Beleuchtung wurde verändert, jetzt habe ich eine LED-Lampe von IKEA, die in das Terrarium scheint.


    Bilder von der Kolonie:
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    Neuer Versuch:
    Ich habe auch wieder eine kleine Leptothorax Kolonie im Terrarium mit eigenem, guten Nest. Leider sieht es nicht gut aus, da die Kolonie gespalten ist (Gyne + 1 Arbeiterin und in der unteren Kammer 3 Arbeiterinnen, die sich beide kaum bewegen).


    Bild des Nestes:---> Klick


    Kolonie:
    1 Gyne
    ca. 90 Arbeiterinnen
    kaum Eier
    ca. 40 kleine Larven
    ca. 25 größere Larven
    etwa 30 Puppen

    Und auch von mir ein herzlich Willkommen, wie die anderen schon sagten helfen wir Dir gerne ;).
    Ein guter Vorschlag: Wenn es viele Fragen sind und diese nicht so speziell sind, dann kannst du ja im Forum nachschauen, ob dir ein Beitrag dazu weiterhilft. Am besten du verwendest dann die Suchleiste, aber du kannst auch dich von Bereich zu Bereich durcharbeiten :klugscheiss: . Schön wäre es, wenn du nun hier länger aktiv bist und uns mit einem Haltungsbericht erfreust ^^.

    Myrmicaria brunnea
    Unterfamilie: Myrmicinae
    Gattung: Myrmicaria
    Art: brunnea
    Nahrung: Zucker/Zuckerwasser/Honig/Honigwasser und lebende/tote Insekten
    Lebensraum: Asien relativ bewachsene Gegenden (Subtropisch).
    Habitat: Erdnester
    Kolonieform: monogyn
    Gründung: nicht bekannt, wahrscheinlich claustral oder auch semiclaustral
    Winterruhe: Nein
    Temperatur: 22-28°C
    Luftfeuchtigkeit: 50-80%
    Schwärmzeit: Nicht bekannt
    Größe:

    -Königin: ca. 14mm
    -Arbeiterinnen: 3-6mm
    -Männchen: ca. 11mm
    Aussehen:
    - Die Ameisen besitzen eine rot-braune Färbung
    -Sie laufen "buckel-ähnlich" herum und strecken den Gaster zwischen die Beine, in einer Art "Schussposition"
    -Die Gyne hat eine meist rötlichere Färbung als die Arbeiterinnen
    Entwicklungszeit: Von dem Ei bis zur Arbeiterin: ca. 58-64 Tage
    Puppen: Nacktpuppen
    Besonderheiten: Sie sind eine eher "gemütliche" Ameisenart und laufen relativ langsam durch ihre Umgebung. Sie zeigen keine großen Aggressionen gegenüber Störungen, außerdem besitzen sie ein Abwehrsekret und sind ausgiebige Blütenbesucher.



    Allgemeines:
    Myrmicaria brunnea ist eine sehr spezielle Art. Sie besitzen in Relation zu den Arbeiterinnen eine große Königin und sind im Gründungssalter relativ friedlich.
    Sie sind Blütenbesucher und an warme und feuchte klimatische Verhältnisse gewöhnt. Ihr Aussehen wird von ihrem "Buckel" geprägt
    und ihrem in Stellung gebrachten Gaster. Die Haltung ist insgesamt nicht sehr schwierig, jedoch nichts für frische Anfänger.
    Da bisher wenig über sie bekannt ist, ist es schwierig genaue Fakten zu finden aber diese werden in nächster Zeit ergänzt.





    Gründung:
    Ist zwar nicht im Internet klar beschrieben, aber sie gründen semiclaustral oder claustral.
    Das heißt, die Königin gründet mithilfe ihrer Reserven im Thorax sie kann aber auch während der Gründung Beute fangen und nimmt auch Futter an.
    Am Anfang sind die Kolonien sehr zurückhaltend.



    Nestarten:In freier Wildbahn lebt diese Art in Erdnestern bzw auch unter Steinen.
    In der Haltung können auch andere Nestarten bereitgestellt werden. Auch Nester, welche sie selbst graben sind beliebt, sie kommen mit Sand-Lehmgemischen gut zurecht.



    Futter:
    Sie ernähren sich in der Natur von Blütennektar und lebenden/toten Insekten.
    In der Haltung kann auch Honig/Zuckerwasser bzw. dieser auch pur verfüttert werden.


    (Bild einer Arbeiterin: )


    Video (eine Königin beim gründen): Video-Link (zur Verfügung gestellt vom Antdealer)