Hallo ice_trey,
ja, vielen Dank für die ausführliche Antwort und deine Einblicke. Das zeigt mir noch einige Punkte auf an die ich noch gar nicht gedacht habe.
Vermutlich werde ich mein Vorhaben weiter vor mir herschieben. Einerseits weil ich doch auch an meiner Kolonie hänge. Es ist meine erste (und bisher auch einzige), selbstgefangene Königin. Und auch der erste wirklich gelungene Gründungsversuch bei mir.
Auf der anderen Seite möchte ich auch nicht, dass andere Arten unter der Aussetzung leiden. Eine verzwickte Lage.
Aktuell habe ich aber auf Grund meiner Lebenssituation schon die Möglichkeit die große Kolonie weiter zu halten und es geht ihnen sicherlich auch in Rahmen dieser "Gefangenschaft" ganz gut. Leider habe ich aber das Interesse fast komplett verloren und so ist es halt wirklich fast nur noch Haltung und kein großes Beobachten mehr. Dies ist der Punkt, welcher mich am Meisten stört.
Seit 3 Jahren habe ich im Sommer auch Geschlechtstiere in der Kolonie, leider klappt es aber nicht diese ausfliegen zu lassen. Irgendwie verpasse ich den richtigen Zeitpunkt oder es stört sie etwas vor dem Abflug. Es sind dann halt leider "verlorene" Ameisen. Auch wenn die Chancen würden sie abfliegen auch nur sehr, sehr gering wären.
Aber durch die Haltung und Entwicklung dieser Kolonie habe ich nun wirklich viel dazu gelernt und bin auch um einiges entspannter in der Haltung geworden. Was habe ich mir früher immer für Gedanken gemacht über Futter, Nest oder Aktivität der Kolonie.