Beiträge von LifeStyler

    Ich persönlich halte nicht viel von dem befüllen der Kammern, denn es kann vor allem bei zu groß gebauten Kammern passieren, dass die Scheibe mit dem feuchten Sand zu gebaut wird und der Nesteinblick nicht mehr möglich ist.


    Von der Kammeranzahl sollte es funktionieren, nur die Tiefe könnte, sofern es mit Sand befüllt wird, zum Problem werden.

    Bei meinem Ytongnest habe ich Aquariensilikon genommen, um es an die Scheibe zu kleben.


    Den Ytong habe ich vor dem Verkleben noch plan geschliffen.
    Somit fast kein Silikon verbraucht.

    Die Probleme beginnen aber, so bald man das Formicarium umgestalten möchte oder wenn plötzlich die Königin verstirbt und man alles reinigen möchte.
    Silikon spurenfrei von der Scheibe bekommen, kann schon sehr langwierig sein... dann lieber eine extra Scheibe aufbringen und direkt an das Glas stellen.

    Gut danke, ich guck mal was ich Morgen im 1€ Laden kriege und verbaut das dann.


    Danke für die vielen Ratschläge!

    Helfe doch gerne :thumbs_up:

    NE Frage wäre womit man den Gips an das Glas (vom Bilderrahmen) klebt? Was benutzt ihr dafür?

    Silikon eignet sich ganz gut. Wenn man Plexiglas verwendet dann Löcher in das Glas vorbohren und leicht anschrauben, denn beim Plexiglas hält nur der teure Aquariensilikon.


    Von wegen Bohrmaschine... Ich bin einfach zu faul das Teil im Keller zu suchen und dann mit dem zu arbeiten, abgesehen davon ging das mit dem Schraubenschlüssen ziemlich gut.

    aber wenn man es schöner haben möchte, dann lohnt sich die Sucherei.

    Spielkastensand waschen und fertig. Eventuell kannst auch bei einer Hausbaufirma nach einem Eimer voll nachfragen. - Ansonsten für 3€ im Baumarkt den 25kg Sack kaufen und den Rest aufbewahren.


    Stein nicht an das Aquarium kleben. Geht in ein “1€-Shop“ und guck nach Bildrahmen. Habe heute welche in DIN4 für 2€ gekauft. Manche haben sogar Glasscheiben, ansonsten eben nur Bastel-/Plexiglas. Guter Geheimtipp für günstiges Glas. :winking_face:


    Die Glas- bzw. Kunststoffscheiben kannst du als Nestabdecken aufbringen und um die Feuchtigkeit nicht in den Sand ziehen zu lassen. Ansonsten kann man ein Nest auch mithilfe von Steinen vom Sand fern halten.



    Und mir fällt gerade noch etwas ein, was ich beim ersten Posting von mir vergessen hatte.


    Und zwar kann man Gips und/oder Ytong mit Bohrmaschine und Holzbohrer bearbeiten. Kaum Anstrengung erforderlich. :work2:

    Würde auch den Bodengrund gegen Helleren eintauschen. Würde ich aber nicht in einer Zoohandlung kaufen, sondern ein paar Hände voll aus einem Sandkasten “borgen“. - Oder einfach eine dünne Schicht Gips in das Becken gießen, kann man auch im flüssigen Zustand noch einfärben. Später auch wieder entfernbar, wenn nicht mehr gewünscht.
    Wenn Sand verwendet wird, dann das Nest niemals direkt in den Sand stellen. Das feuchte Nest gibt nämlich Feuchtigkeit an den Sand ab und dann wird ganz sicher der feuchte Boden dem eigentlichen Nest bevorzugt, weil es ganz dunkel ist. Dann hat man keinen Nesteinblick...



    Zum Becken selbst: Die Silikonnaht so gut wie möglich im oberen Bereich entfernen, weil Öle und Talkum darauf schlecht bis gar nicht aufzutragen sind.



    Und!! Scheiben putzen :face_with_tongue:

    Rocherboxen sind für mich noch immer die bestenste Miniformicarien, denn die haben eine sehr gute Größe.


    Hatte vor ein paar Jahren auch mal einen Baubericht verfasst, wobei ich spätere Formicarien etwas anders befeuchtet habe.
    https://ameisencafe.de/cafe/in…60-Gipsnest-in-Rocherbox/


    Hatte ich sogar auch für Camponotus verwendet.



    Oder aber man baut sogar eine kleine Landschaft, hier noch ein Beispiel vom damaligen Fotowettbewerb
    https://ameisencafe.de/cafe/in…ead/8303-Klein-aber-fein/

    winziges Tröpfchen Honig und ein Insekt mit dünnem Chitinpanzer (Mücke, Fliege etc.) anbieten. Mehr würdest du auch bei Anwesenheit machen.


    Mitnehmen ist total sinnlos und es könnte durch die Autofahrt sich der Wattestopfen durch die Vibrationen “lösen“ bzw. undichte wird verursacht.
    Transporte von Exoten sind auch immer nur mit leerem Wassertank.

    Saßen die Blattläuse, welche verschleppt wurden, auch auf einer lebenden Pflanze? Denn die geben ja in der Freiheit auch nur etwas ab damit sie beschützt werden und das geht nur mit lebenden Pflanzen, weil dort ein Druck auf den Pflanzensäften im Stengel ist. Ohne Druck kann eine Blattlaus nichts trinken und somit kein Bestechungsmittel für die Ameisen produzieren... folglich wird es wie jedes andere Insekt betrachtet und entsprechend verwertet.

    Also ich weiß ja nicht wie du den Deckel auf und zu bekommst, wenn die Ameisen an den Seitenwänden furagieren, bei meinem damaligen Volk hatte der Deckel nur den Vorteil der besseren Klimakontrolle.


    Ist sehr wahrscheinlich wie vieles reine Ansichtssache, was denn nun die optimale Sicherung ist.

    Einfach ausprobieren und die Ameisen beobachten, denn auf schlechte Laufbedingungen kann man immer noch reagieren.


    Manche Halter haben den Schlauch als Spirale aufgedreht, so dass pro Runde nur eine sehr geringe Steigung auf geringem Raum zu überwinden ist. Wird zum Beispiel gerne bei Platzproblemen angewendet, weil die Laufstrecke der Ameisen auch gut vergrößert wird.

    Hallo.


    - ein Deckel bringt bei der Art nur einen minimalen Schutz. Besser sind Öl-Barrieren und zusätzlich das Becken/Formicarium in eine Wasserschale (= Wassergraben), falls das Öl mal eine Schwachstelle durch Staub aufweist. Diese Art findet sehr schnell Schwachstellen im System.


    - der Schlauch bringt wirklich nicht viel, sieht nur eher komisch aus. Kannst also abmontieren oder belassen. Den Ameisen ist es völlig egal.


    - mit dem aktuellen Aufbau wirst du vermutlich auch nicht so die Freude haben. Die Pyramide gibt nämlich vermutlich Feuchtigkeit in den Sand ab (?). Dann wäre der Sandboden die schönere (dunkler = geschützter) Alternative zum Reagenzglas und dann haben sie ein Erdnest (= kaum Einsicht für den Halter) und graben dir auf langer Sicht das komplette Becken um. Also falls noch nicht vorhanden, dann muss das Nest so zum Sandboden hin versiegelt werden, so dass keine Feuchtigkeit zum Sand geraten kann. - Hört sich jetzt vielleicht auch blöd an, aber Pheidole sind auch genial im selbstständigen Nest befeuchten! Das heißt, sie bauen aus Sand “Bewässerungsbrücken“, soll heißen, dass Sand als Docht aufgeschichtet wird. Dadurch saugt sich der Boden mit Feuchtigkeit voll und sie ziehen dort ein, also in ein Erdnest. Diese Bewässerungsbrücke kann man ruhig zerstören, aber das wird fix wieder neu errichtet.

    Ist es aber nicht ein riesiger Fehler, sich als Bären "auszugeben"? Wenn der Bär größer ist, wenn er sich aufstellt, oder austesten will wie stark sein Rivale ist, dann ist man sehr schlecht drann.

    Mehr als versuchen ihn einzuschüchtern wird einem nicht übrig bleiben. Denn wenn man weg läuft, ist es vermutlich der sichere Tod, wenn der Bär überhaupt soweit geht.

    Das "auf den Boden legen und Tod stellen" klappt aber nicht bei allen Bären. Somit wäre es eine Pokerpartie.


    Generell sollte man sich bei Bären groß machen, wie zum Beispiel den Rucksack auf den Kopf stellen oder mit anderen Gegenständen. Eher selten rennt ein Bär auf seine Beute zu, dies machen diese oftmals eher nur dann wenn jemand/etwas vor denen flieht, darum kommen sie oftmals eher langsam und erkunden alles vorsichtig. Darum soll man sich auch groß machen um den Bären einzuschüchtern, denn Bäre stellen sich Artgenossen auch gegenüber (auf den Hinterbeinen) um sich in ihrer Körpergröße (= Stärke) zu duellieren - der kleinere Bäre weicht dann in der Regel zurück.
    Man kann auch in die Offensive gehen, wobei das auch schief gehen kann. Aber dazu sollte man lange Stöcke von 2-3m Länge verwenden, um den Bären eben auf Abstand halten zu können. Dazu noch laut schreien/brüllen, kann den Bäre ebenfalls einschüchtern.


    Aber in der Wildnis selbst trifft man nicht so schnell auf Bären, außer man überrascht einen zufällig, da dieser dich/euch nicht gehört hatte. Darum sollte man auch in Bärengebieten immer laut Reden und ggf. etwas am Körper tragen was Geräusche macht.

    Ich würde bei einem (relativ) kleinen Nest keinen Sand einfüllen. Da kannst du eher eine Farm nehmen...


    Einfach so lassen, die Ameisen stört das nicht und Müll sollte bei der Nestgröße auch nur bedingt entstehen, welcher auch nur bei sehr großen Nestern in eine der vielen Kammern eingelagert werden könnte.


    Also falls du dich doch für eine Befüllung mit Sand entscheiden solltest, dann kann es sehr gut vorkommen, dass du vielleicht keinen Einblick in das Nest erhälst, da Ameisen immer versuchen alle Lichteinstrahlungen so gut wie möglich zu verhindern. Was werden sie vielleicht machen? Genau, feuchten Sand an die Scheibe kleben.

    Ich vermute mal du hast die Idee Zubehör aus dem Modellbau zu verwenden. Die Idee hatte ich noch anfang des Jahres, aber konnte nie wirklich ein kleines Schnäppchen bei Ebay erlangen, da ich unbedingt Spur Z bauen wollte... aber eine kleine Berghütte kostet locker 15,- Euro und das war es mir irgendwie nicht wert, da auch noch in Bäume etc. investiert werden musste.


    Aber ich bin mal gespannt und ich hoffe du hast eine ähnliche Idee, welche ich bisher nie umgesetzt hatte. Ich drücke dir viel Erfolg beim bauen!

    Unterfamilie: Ponerinae, Tribus Ponerini
    Gattung: Neoponera (vormals Pachycondyla)
    Untergattung: -
    Art: apicalis
    Nahrung: Insekten, Nektarien (in der Haltung bevorzugt Zuckerwasser, sehr selten Honig)
    Lebensraum: Mittel- und Südamerika
    Habitat: trocken bis feuchter Humusboden
    Königinnen: monogyn
    Gründung: semiclaustral
    Winterruhe: keine
    Schwärmzeit: k.A.
    (Körper-)Größe:
    Arbeiterinnen: 18-19mm
    Königinnen: 20-21mm
    Aussehen/Färbung:
    Königin: mattschwarz
    Arbeiter: mattschwarz
    Männchen: braun
    Entwicklungszeiten der Arbeiterinnen:
    Ei zu Larve: -
    Larve zu Puppe: -
    Puppe zu Imago: -
    Insgesamt: ca- 6- 8 Wochen
    Larven: weiß, stachelig
    Puppen: Kokonpuppen
    Sonstige Angaben:
    Diese Ameisen haben einen Stachel, den sie sicher und zielgenau einsetzen! Gift kann zu allergischen Reaktion führen! Können auch hörbar stridulieren, was ich persönlich bei meinem Volk nie hören konnte.


    Arbeiter:
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    Männchen:
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    [Blockierte Grafik: http://www.ameisencafe.de/cafe/wcf/images/upload/DSC09716.JPG]


    Allgemein
    Ameisenart mit verschiedenen Besonderheiten! Sie besitzen ein sehr gutes Sehvermögen, von daher ist die Orientierung hauptsächlich mit den Augen. Beobachten gerne den Halter, wenn dieser in der Nähe ist, und verschwinden schnell in ein Versteck bei schnellen Bewegungen.
    Beute wird schnell durch einen Giftstich ruhig gestellt und oft vor Ort in kleinere Stücke zerschnitten, um das Abtransportieren zu beschleunigen; manchmal wird aber auch das gesamten Beutetier zur Sicherheit ins Nest gezogen und dort erst zerkleinert. Verschiedene Beobachtungen in der Natur berichten von gezielten "Sprüngen" von Bäumen um den Weg zum Nest zu verkürzen. Nach der Ladung sind sie in der Lage, nach einer kurzen Orientierung, direkt den Weg zum Nest anzutreten.


    Gründung
    Semiclaustrale Gründung, dies bedeutet dass die Königin aktiv auf die Jagd nach Insekten geht. In der Haltung bieten sich kleiner Dosen mit einer kleinen Menge Sand an, diese man gelegentlich nach Bedarf in einer Ecke befeuchten muss.


    Anfang
    Kleine Kolonien begeben sich schon aktiv auf die Jagd, wobei die Arbeiterinnen jeweils einzeln nach Beutetieren Ausschau halten. Der Futterbedarf kleiner Kolonien ist schon sehr hoch, da die groß gewachsenen Larven Unmengen an Proteinen vertilgen. Der Halter sollte also eine durchgehende Futterversorgung sicherstellen.


    Nestarten
    Nester befinden sich hauptsächlich in morschem Holz. Keine Erdnester, nur in vergrabenen Ästen bzw. Baumstämme.


    Futter
    Ameisenart mit enom hohem Proteinbedarf. Futterinsekten jeglicher Art werden immer dankend angenommen und direkt an die verfressenen Larven verfüttert. Kohlenhydrate sind im Verhältnis nicht so gefagt, wie die Proteine. Honig wird nur sehr selten akzeptiert, besser eignet sich unraffinierter Zucker in einer höher konzentrierten Menge (dickflüssig). Nektarien werden ebenfalls sehr gerne angenommen, jedoch sollte dies nur als zweite Alternative genutzt werden.


    Langjährige Haltung
    Kolonien können in der Haltung einige hundert Individuen groß werden. Da die Ameisen selbst sehr groß sind und auch aktiv jagen, sollte der Halter mehrere Becken zur Verfügung stellen. - Vergesellschaftung sollte deshalb vermieden werden!


    Sonstiges
    Nicht unbedingt für unerfahrene Halter geeignet! - Aufgrund der Koloniegrößen nicht für Gemeinschaftsbecken geeignet.

    Zuerst mal überlegen welche Nestart man anbieten möchte - ob man weiterhin bei einer Farm bleibt oder doch auf Ytong bzw Gips umsteigen sollte... Dann muss man noch überlegen ob das Ganze intern oder extern aufgebaut werden sollte, eben wie es dir am besten gefällt und der Platz zu lässt.

    Natürlich verteilt sich das Wasser unter dem Block, daher muss man immer langsam bewässen, damit nicht die Kammern ggf. noch geflutet werden. Nester sollte man immer vorher testen, bevor man es den Ameisen anbietet.


    Die Farbe löst sich so schnell nicht ab. Wenn man sicher gehen möchte, kann man auch mit Acrylfarbe das Nest bemalen. Wenn der Acryl einmal getrocknet ist, passiert mit den Ameisen auch nichts... falls jetzt jemand bzgl "Dämpfe" etwas kritisieren möchte.



    Wenn du den Gips nicht auf dem Kunststoff bekommst, dann musste eben etwas klopfen... daher am besten immer eine Dose verwenden, welche ausschließlich für die Gussform ist. Durch das herausholen und einsetzen enstehen nämlich oftmals auch Kratzer im Kunststoff.